MU N G A Interessengemeinschaft

Daten

Fakten

Zahlen


Bekanntlich wurde unser MUNGA von Oktober 1956 bis Dezember 1968 in Serie im Stammwerk in Ingolstadt gefertigt. Es ist sicherlich einmal Zeit, alle interessanten Fakten zu den Fertigungszahlen, zu den Verkaufszahlen und Aussonderungszahlen aber auch zu den Exportzahlen zusammenzustellen.


Wie viele MUNGAs wurden wan nund wie in welcher Karosserievariante und mit welcher Ausstattung gefertigt ?

Welcher Fahrzeugbestand existiert noch heute, wie hat sich dieser in den letzten Jahren entwickelt ?

Bekanntlich wurde der MUNGA mit 900 und 1000 ccm Motor gefertigt; Karosserievarianten waren der sogenannte Kübel, also der Viersitzer - unser MUNGA 4, die Pritsche, der M 6 und die verlängerte Pritsche, der M 8.
Hier die offiziellen Fertigungszahlen vom Werk aus der Bauphase von Oktober 1956 bis Dezember 1968 :

1956
249
1957
6083
1958
2328
1959
5805
1960
5304
1961
4743
1962
3868
1963
3721
1964
3435
1965
3265
1966
3358
1967
2274
1968
2317
Summe
46 750




1962 wurde das 25.000 Fahrzeug , 1963 das 30.000 Fahrzeug und

1966 das 40. 000 Fahrzeug produziert.

 

Werksfotos Auto Union



Die Serienfertigung lief ausschließlich mit 40 PS Motor an; lediglich die Vorserie enthielt Fahrzeuge mit 38 PS Motor.

Folgende Fahrgestellnummern sind daher möglich:

 

30 50 0001*
3050 7811
30 36 00 0001
30 36 00 0779
30 38 00 0001
30 38 02 8974
30 39 00 0001
30 39 00 9138

 

* Es ist nicht bekannt, ab welcher Fahrgestellnummer die Serienfertigung begann und ob die Vorserie und Testfahrzeuge aus der Zeit von1954 bis 1956 bei der Vergabe der laufenden Nummern eventuell teilweise mitberücksichtigt worden sind.

 


ABE
Folgende allgemeinen Betriebserlaubnisse wurden vom Kraftfahrtbundesamt erteilt :

ABE Nr. vom TYP Fahrzeugart gültig für
1634 13.11.1956 F 91/4 LKW Bundeswehr 0,25t gl.
1732 26.3.1957 F 91/4 PKW allgemein
2058 16.7.1958 F 91/6 PKW allgemein
2058/1 9.8.1960 F 91/6 PKW allgemein
2059 16.7.1958

LKW 0,25t

F 91/6

LKW

PKW

Bundeswehr 0,25t

Zivilschutz

2059/1 3.11.1960 F 91/6 PKW Zivilschutz
2187 30.1.1959

0,25t

F 91/4

LKW

PKW

Bundeswehr 900

Zivilschutz

2188 30.1.1959 F 91/4 PKW Zivilschutz
2188/1 6.4.1962 F 91/4 PKW Zivilschutz
3268 6.4.1962 F 91/6 PKW allgemein
3276 4.4.1962

0,25t gl. 8

F 91/6

LKW Bundeswehr

 

Die Doppelbezeichnungen PKW / LKW kommen nur für Fahrzeuge der Bundeswehr in Frage, weil dort diese geländegängigen PKW als LKW bezeichnet wurden. In jedem Fall ist im Kfz-Brief und auf dem Fabrikschild der Fahrgestelltyp angegeben. Der Hinweis im Brief, dass die betreffende ABE nur für Fahrzeuge der Bundeswehr gilt, ist seinerzeit in die Urkunde der ABE aufgenommen worden. Es bestand aber keine Auflage, dass der Erlaubnisinhaber dies auch im Fahrzeugbrief unter Bemerkungen einzutragen hatte. Aus dem Kfz-Brief muss grundsätzlich hervorgehen, ob es sich um die Ausführung A = Bundeswehr oder die Ausführung B = ziviler Bevölkerungsschutz, Bundesgrenzschutz, Bereitschaftspolizei, ziviler Luftschutz und technisches Hilfswerk handelt.


Bei Fahrzeugen aus ehemaligen Bundesbeständen ist daher grundsätzlich vorgegeben, dass der MUNGA als PKW zuzulassen ist, weil es sich um einen Personenwagen im Sinne der Straßenverkehrszulassungsordnung handelt. Deshalb ist auch der Hinweis im Brief

das Fahrzeug ist im Sinne der StVZO ein PKW

aufgenommen worden. Ferner ist bei diesen ehemaligen Bundeswehrfahrzeugen zu beachten, dass die Fahrzeuge im Brief als LKW beschrieben sind, so dass sich das Leergewicht bei der zivilen Zulassung um 75 kg (Fahrergewicht ) verringert.
Die allgemeinen Betriebserlaubnisse für unseren MUNGA wurden seinerzeit aufgrund der Prüfung durch die Typprüfstelle des technischen Überwachungsvereins Bayern erteilt.

DKW MUNGA - nur das Original zählt

 

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